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Lüdinghauserin Sarah Krause Schnellste über 400 Meter

|   Leichtathletik

Vier Läuferinnen des SC Union Lüdinghausen haben an den Verbandstitelkämpfen in Dortmund teilgenommen. Eine hatte es besonders eilig, ins Ziel zu kommen.

Mit einem unerwarteten Titel kehrten die Leichtathleten des SC Union Lüdinghausen von den Hallenwestfalenmeisterschaften der Klasse U?18 aus Dortmund zurück. Sarah Krause holte sich souverän den Titel über die 400 Meter.

Favoritin patzt

Nachdem im ersten Lauf die höher eingestufte Mila­gros Sievers vom LC Recklinghausen mit 62,94 Sekunden deutlich hinter ihrer Bestzeit zurückgeblieben war, eröffnete sich für Krause die Chance auf Gold – war sie doch in der Hallensaison bereits schneller gelaufen. Also setzte sich die junge Lüdinghauserin von Beginn an an die Spitze des Feldes und legte auf der zweiten Runde sogar noch eine Schippe drauf. Am Ende erzielte sie eine deutliche persönliche Bestzeit (61,43) und wurde überraschend neue Westfalenmeisterin.

Staffel am Podest vorbei

Um ein Haar hätte die Unionistin dem ersten Coup eine zweite Medaille folgen lassen. In der 4x200-Meter-Staffel begann sie als Startläuferin und übergab als Führende den Stab an Sarina Fischer. Auch die lief souverän ihre Runde, ehe Katja Grosse und Lucia Maaßen den Sieg im letzten der vier Läufe klar machten. Mit 1:51,19 Minuten landete das Quartett aus der Steverstadt im Gesamtklassement der 13 angetretenen Staffeln auf Rang vier.

Durch gesundheitliche Probleme zurückgeworfen, stand für Fischer weniger der Platz als die Zeit im 800-Meter-Rennen im Vordergrund. Sie kam nach einem sehr kontrollierten Lauf fast an ihre persönliche Bestzeit heran – 2:30,27 Minuten bedeuteten Platz zehn.

Maaßen verpasste nur knapp das Finale über 60 Meter Hürden. Obwohl sie zuvor bereits den 200-Meter-Lauf absolviert hatte, erzielte sie eine neue Saisonbestleistung (9,66 Sekunden), verpasste aber um drei Hundertstelsekunden den Lauf der besten Acht.

Einen Tag später nahmen die jüngeren Athleten des SC Union an einem Hallensportfest – ebenfalls in Dortmund – teil. Dort machte insbesondere Lynn Gurske auf sich aufmerksam. Sie wurde Elfte im 60-Meter-Hürdensprint, wobei mehr noch die Zeit von Bedeutung war: Mit 10,86 Sekunden knackte sie die A-Norm für die U?16-Westfalenmeisterschaften Anfang März in Paderborn. Über die 60 Meter flach verfehlte sie nur knapp die Qualifikationsnorm. Gute 8,76 Sekunden reichten ebenfalls zu Rang elf.

Auch Ella Müller wusste über die 800 Meter als Sechste in 2:46,33 Minuten zu gefallen. Die Geschwister Burhöi erreichten ebenfalls das Finale. Greta (W?10) wurde Sechste im Weitsprung (3,45 Meter), Frida (W?13) Siebte über 60 Meter (9,01 Sekunden).

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